Feuerwehrhaus

DIN "Feuerwehrhäuser"
Die DIN-Norm 14092 für Feuerwehrhäuser ist vom zuständigen Normenausschuss NA 031-04-02 AA "Bauliche Anlagen und Einrichtungen" vollständig überarbeitet worden. Sie ist mit Ausgabedatum April 2012 erschienen.

Holzbefeuerte Brandübungsanlagen
Das Sachgebiet Feuerwehr- und Hilfeleistungsunternehmen der DGUV hat ein neues Infoblatt herausgebracht. Anlass war ein explosionsartiges Brandereignis in einer holzbefeuerten Brandübungsanlage einer Berufsfeuerwehr.

Dieselmotoremissionen in Feuerwehrhäusern
Es treten immer wieder Fragen zum Thema Dieselmotoremissionen auf. Deswegen stellen wir zu diesem Thema das Rundschreiben 415-2009 der DGUV ins Feuerwehrportal ein. Das Rundschreiben beschreibt den Stand der Technik sowie die anzuwendenden Maßnahmen.

Fahrzeuge

Handlungsempfehlung für die Umsetzung des § 2 Absatz 3a StVO (Winterreifenpflicht)
bei Fahrzeugen des Brand- und Katastrophenschutzes

Das Oberlandesgericht Oldenburg hat mit Beschluss vom 09.07.2010 die Unbestimmtheit der bisher geltenden Regelung zur „Winterreifenpflicht“ nach § 2 Abs. 3a Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) beanstandet, weil die darin enthaltenen Vorgaben für die Ausrüstung zu unbestimmt waren. Deshalb musste zur Verbesserung der Rechtssicherheit eine Konkretisierung vorgenommen werden, die mit Wirkung vom 4. Dezember 2010 in Kraft trat.

Geräte

DGUV Infoblatt zum Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen (Okt. 2015)

Feuewehrhaltegurt und andere Haltesysteme

Verwendung wasserführender Armaturen
Sicherheitshinweise für die Verwendung wasserführender Armaturen

Gaswarneinrichtungen
Verfahrensweise zur Durchführung von Anzeigetests bei Gaswarneinrichtungen

Rettungsplattformen

Feuerwehrdruckschläuche
Wiederkehrende Prüfung von Feuerwehrdruckschläuchen: Normenreihe DIN 14811 wurde vollständig überarbeitet.

Pressluftatmer
Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft von Pressluftatmern

Steckleitern
Verwendung von Steckleiterverbindungsteilen

Schmutzwasserpumpen

Druckwasserdichte Steckvorrichtungen

Ortsveränderliche Personenschutzeinrichtungen

Teleskopierbare Einreißhaken

Persönliche Schutzausrüstung

Hitzeschutzkleidung Information der IFA!! Dezember 2014
Das Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ im Fachbereich, Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz“ der DGUV empfiehlt die Hitzeschutzkleidung nach DIN EN 1486:1996 der Kontex GmbH nicht mehr zu verwenden. Die Informationen dazu finden Sie im DGUV Rundschreiben - 0456/2014.

18.09.2013- Hitzeschutzkleidung Information der IFA! Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) hat im Juli 2013 festgestellt, dass Hitzeschutzkleidung gemäß DIN 1486:2008 der Fa. Kontex GmbH mit abgelaufener und damit ungültiger EG-Baumusterprüfbescheinigung der Prüf- und Zertifizierungsstelle des IFA vertrieben wird. Ein daraufhin durchgeführter Test dieser Hitzeschutzkleidung hat ergeben, dass wesentliche sicherheitstechnische Aspekte nicht erfüllt werden. Bei der thermischen Prüfung wurden zwei wichtige Kriterien (Wärmeübergang „Strahlung“ und „Flamme“) nicht erfüllt. Bei der Benutzung können bei einer Hitzebelastung erhebliche Gefährdungen für die Einsatzkräfte nicht ausgeschlossen werden. Weitere Details können der Information des IFAs entnommen werden. Die Unfallkasse Hessen rät deshalb davon ab, diese Schutzkleidung im Einsatz- und Übungsdienst einzusetzen.

28.08.2013 DGUV Warnung!! Hitzeschutzkleidung der Fa. Kontex GmbH Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) warnt vor der Benutzung von Hitzeschutzkleidung der Firma Kontex GmbH, Schutzkleidung für die Feuerwehr, Art: Fw Typ 3. Voraussichtlicher Vertrieb seit Anfang 2010. Bei einer Stichprobenprüfung durch das IFA wurde festgestellt, dass diese Kleidung wesentliche sicherheitstechnische Anforderungen nicht erfüllt, zwei wichtige thermischen Prüfungen wurden nicht bestanden.

Hanrath-Sicherheitsstiefel
Das Informationsschreiben der Unfallkasse Hessen vom Mai 2010 sowie weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier downloaden:

Warnwirkung von Feuerwehrschutzkleidung, Oktober 2008
Eine geeignete Warnmaßnahme bei Gefährdungen durch den Straßenverkehr ist im Sinne des § 17 (3) UVV "Feuerwehren" (GUV-V C 53) z. B. das Tragen von Feuerwehrschutzjacken und -hosen, die die Anforderungen nach DIN EN 469:2007 Anhang B erfüllen.

Hinweise zu Schutzhandschuhen gegen mechanische Gefahren

Persönliche Anforderungen

Festlegung der Frist für die Veranlassung der Eignungsuntersuchung nach G 26 vor der ersten belastenden Tätigkeit mit Atemschutz Gruppe 3

Mit dem Beginn der Ausbildung als Atemschutzgeräteträger/-in bei einer hessischen Feuerwehr muss die körperliche Eignung durch eine gültige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem Grundsatz G 26 Atemschutzgeräte Gruppe 3 nachgewiesen werden. Nach § 4 Erstuntersuchung der bis 1. Oktober 2014 gültigen Unfallverhütungsvorschrift "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (GUV-V A 4) durfte die Untersuchung bisher nicht älter als zwölf Wochen sein.

Diese Frist war für viele Feuerwehren nicht leistbar, so dass der Vorstand der Unfallkasse Hessen (UKH) im Jahr 2005 zunächst eine befristete Ausnahmegenehmigung beschloss, durch die die Frist unter folgenden Bedingungen von zwölf Wochen auf zwölf Monate verlängert wurde:

  • Die arbeitsmedizinische Erstuntersuchung darf grundsätzlich nicht länger als zwölf Monate zurückliegen.
  • Liegt bei Lehrgangsteilnehmenden die arbeitsmedizinische Erstuntersuchung länger als zwölf Wochen zurück, hat sich die jeweils verantwortliche Leitung des Atemschutzgeräteträger-Lehrgangs vor Beginn der Schulung davon zu überzeugen, dass bei diesen Lehrgangsteilnehmenden keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheits- und Trainingszustandes seit dem Zeitpunkt der Untersuchung eingetreten ist. Bestehen Zweifel an einem ausreichenden Gesundheits- und Trainingszustand, so ist die ursprüngliche Regelung nach § 4 der Unfallverhütungsvorschrift "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (GUV-V A 4) anzuwenden, d. h. vor Lehrgangsteilnahme muss eine aktuelle arbeitsmedizinische Erstuntersuchung, die nicht länger als zwölf Wochen zurückliegt, nachgewiesen werden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen verlängerte die UKH diese Ausnahmeregelung 2009 unbefristet. Mit Zurückziehen der Unfallverhütungsvorschrift "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (GUV-V A 4) hat die Ausnahmegenehmigung nun keine rechtliche Grundlage mehr. Sie soll aber als Empfehlung der UKH an die Feuerwehren beibehalten werden.

Der Präventionsausschuss der UKH legte am 3. Mai 2017 folgendes Ergebnis fest:
"Der Präventionsausschuss der Unfallkasse Hessen spricht sich einstimmig dafür aus, die in den Jahren 2005 und 2009 beschlossene Ausnahmegenehmigung von der Unfallverhütungsvorschrift "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (GUV-V A 4) auch nach deren Zurückziehung inhaltlich beizubehalten und die hessischen Feuerwehren darüber zu informieren."


UKH Regelung zur Eignungsuntersuchungen für Atemschutzgeräteträger – Oktober 2015

Am 30. September 2015 wurde seitens der Unfallkasse Hessen die Möglichkeit geschaffen, neben Arbeits- und Betriebsmedizinern auch anderen geeigneten Ärzten die Möglichkeit einzuräumen, bei Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren Eignungsuntersuchungen in Bezug auf das Tragen von Atemschutz gemäß Grundsatz G 26 durchzuführen. Dieser Beschluss wurde nötig, weil insbesondere im ländlichen Bereich die adäquate Versorgung durch Arbeits- und Betriebsmediziner nicht mehr verlässlich sichergestellt werden kann.

Die Ausweitung des Rechts auf die Durchführung von Eignungsuntersuchungen nach G 26 auf andere geeignete Ärzte wird nach derzeitigem Stand auch in der Neufassung der Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehr“ verankert werden. Es handelt sich somit um einen Vorgriff auf die neue Regelung der UVV und muss nach Inkraftsetzung derselben ggf. nochmals mit dieser abgestimmt werden.

DGUV-Fragebogen für die freiwillige gesundheitliche Selbsteinschätzung!
Eine angemessene körperliche Belastbarkeit ist für Feuerwehrleute in Einsatzabteilungen unabdingbar. Die DGUV hat deshalb in Abstimmung mit dem Deutschen Feuerwehrverband einen kurzen Fragebogen zur Selbsteinschätzung des persönlichen Gesundheitszustandes bei Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehren herausgegeben. Damit kann jede Einsatzkraft in begrenztem Maße für sich selbst feststellen ob die körperlichen Voraussetzungen grundsätzlich gegeben sind.

Eignungsuntersuchungen in der Feuerwehr  Jan. 2014

Das DGUV Infoblatt Nr. 03 (Stand: 31. Januar 2014) des Sachgebietes "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV informiert Sie über:

Feststellung der körperlichen Eignung von Einsatzkräften der Feuerwehr, z.B. zum Tragen von Atemschutzgeräten

Anlage: -Muster- Ärztliche Bescheinigung über die Untersuchung von Einsatzkräften der Feuerwehr