Wir bedanken uns für die Foto-Unterstützung bei den "Minis" und "Maxis" der "Feuerflitzer" der Freiwilligen Feuerwehr Rodgau-Weiskirchen unter Leitung von Wehrführer Dieter Horch (Foto: Günter Fenchel).
Die Kinder der Freiwilligen Feuerwehr Rodgau-Weiskirchen unter Leitung von Wehrführer Dieter Horch.

Großer Schutz für kleine Feuerwehrleute

Schutz und Leistungen für die Kinderfeuerwehren
Die Unfallkasse Hessen schützt Menschen, die sich im Interesse der Allgemeinheit besonders engagieren, so wie die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren. Auch die Kindergruppen in den Freiwilligen Feuerwehren sind bei der Unfallkasse Hessen gesetzlich unfallversichert. Die einzige Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass die Kinderfeuerwehr dem öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr zugeordnet ist und die Kinder mindestens sechs Jahre alt sind.

Der Unfallschutz umfasst nicht nur die Gruppenstunden selbst, sondern auch die Teilnahme an Ausflügen und anderen spielerischen Freizeitaktivitäten, solange eine Veranstaltung der Kinderfeuerwehr vom Verantwortlichen angesetzt ist.

Und auch die Wege, die mit diesen offiziellen Veranstaltungen verbunden sind, stehen unter dem Schutz der Unfallkasse Hessen. Übrigens: Der Unfallschutz Ihres Kindes ist für Sie völlig kostenlos.

Sie sehen: Die kleinen Feuerwehrleute sind bei uns in guten Händen. Viel Freude bei der Kinderfeuerwehr wünscht Ihnen und Ihrem Kind Ihre Unfallkasse Hessen!

Unsere Leistungen

Unsere Aufgabe ist es, Unfälle möglichst zu verhüten. Dafür schulen und beraten wir die Verantwortlichen bei den Freiwilligen Feuerwehren. Und wir kümmern uns um die Kinder, wenn trotz aller Vorsicht etwas passiert – medizinisch und finanziell. Wir setzen uns mit allen geeigneten Mitteln dafür ein, dass Ihr Kind schnell wieder gesund wird.

Die Leistungen der UKH:

  • ambulante und stationäre Behandlung, auch in Reha-Einrichtungen,
  • zahnärztliche Behandlung einschließlich Versorgung mit Zahnersatz,
  • Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel (auch Brillen),
  • häusliche Krankenpflege,
  • Pflegegeld, Pflegekraft, Heimpflege.

Übrigens: Diese Leistungen werden direkt mit uns abgerechnet und nicht über die Krankenkasse.

Zu unseren Aufgaben gehören auch die schulische und soziale Rehabilitation. Ein Auszug daraus:

  • Ausbildung einschließlich des dazu erforderlichen Schulabschlusses,
  • Kraftfahrzeughilfe (z. B. behinderungsbedingte Zusatzausstattung),
  • Wohnungshilfe (z. B. behindertengerechter Umbau),
  • Haushaltshilfe

Finanzielle Sicherheit im Fall der Fälle

Nach einem Kinderunfall im Feuerwehrdienst können wir zum Beispiel einem Elternteil das Gehalt in Form des Kinderpflege-Verletztengeldes weiterzahlen, so dass die Kinderbetreuung zu Hause gesichert ist.

Weitere Geldleistungen:

  • Unfallrente, wenn die „Erwerbsfähigkeit“ länger als 26 Wochen um mindestens 20 Prozent gemindert ist,
  • Mehrleistungen, die die Angehörigen der Feuerwehren, die sich im Interesse der Allgemeinheit engagieren, nach einem Unfall zusätzlich finanziell absichern.

Ein Unfall, was ist zu tun?

Zwei Jungs der Kinderfeuerwehr, stehen vor einem Feuerwehrfahrzeug und halten zusammen einen Feuerwehrschlauch.

Bei leichten Verletzungen (kleine Schürfwunden, Splitter in der Haut, kleine Schnittwunden, leichte Prellungen) reicht die Vorstellung beim nächstgelegenen Arzt. Bitte sorgen Sie für eine Begleitperson! Wenn das Kind mit einem Privat-PKW zum Arzt transportiert wird, sind Fahrer und verletztes Kind gesetzlich unfallversichert.

Bitte dokumentieren Sie leichte Unfälle im Verbandbuch oder in der Personalkartei und melden Sie sie formlos der Gemeinde. Eine Unfallanzeige ist nicht nötig.

Bei schweren Verletzungen (Brüche, stark blutende Wunden, Bewusstlosigkeit) muss ein D-Arzt oder die Notfallambulanz aufgesucht werden. Hier sind außerdem ein besonderer Transport (Rettungswagen, Notarztwagen) und fachkundige Begleitung erforderlich.

Informieren Sie in einem solchen Fall bitte umgehend den Vorgesetzten bei der Feuerwehr. Dieser muss die Unfallanzeige ausfüllen und sie über die Kommune an die UKH weiterleiten. Bei Tod und bei schweren Unfällen muss die UKH unverzüglich telefonisch oder per Fax informiert werden.

Bitte weisen Sie den Arzt darauf hin, dass es sich um einen Feuerwehrunfall handelt und die Unfallkasse Hessen zuständig ist. Wir rechnen direkt mit Ärzten und Krankenhäusern ab.